Schauen wir auf die Entwicklung im Social-Web, so lässt sich deutlich erkennen: Wir befinden uns im Übergang von einer Informationskultur zu einer Kultur des Austausches. Sichtbar wird diese Veränderung nicht nur im Internet, sondern in allen Bereichen des Lebens - insbesondere auch im Verhalten der Konsumenten, die Angebote und Services von Unternehmen zunehmend in mitgestaltbare Umgebungen einbetten möchten. Dabei bevorzugen sie interaktive, vernetzte Kommunikationsformen, mit denen materielle wie immaterielle Produkte erfahrbar und beeinflussbar werden.

Kunden als gestaltende und meinungsmachende Akteure verstehen
In einer Austauschkultur verstehen sich Menschen als Teil eines Netzwerkes, das nicht nur individuelle Erwartungen erfüllt, sondern diese situationsbezogen kombiniert und verknüpft. Konsumenten werden - wie durch Alvin Toffler 1980 erstmalig beschrieben - zu sogenannten "Prosumenten". Sie ändern ihre bisherige, empfangende und rezipierende Rolle und entwickeln produktiv und kommunikativ steuerende Aktivitäten. Konsumenten und Nutzer treiben Entwicklungen von Produkten aktiv voran, individualisieren bisher her am Massenmarkt orientierte Angebote und verlagern den Verkauf in passende Benutzerumgebungen, sowohl im Internet als auch Vor-Ort.

Umbruch als Chance
In der Medienwelt sind diese Entwicklungen besonders spürbar – der Technologie- und Kommunikationsvorsprung von Produzenten und Distributoren verringert sich im Zuge von Internet und Digitalisierung – die Verwertungsleistungen der Anbieter werden in Frage gestellt und erfordern zur Entwicklung akzeptierter Geschäftsmodelle ein Überdenken der eigenen Rolle und der neuen Rollen des Lesers. Als Konsument, Kritiker, meinungsbildender Multiplikator und Anwender erweitern Leser ihren Einfluss- und Handlungsbereich und verschieben das Kompetenzprofil von Unternehmen der Medienbranche.
Wohin sich die neuen Kompetenzprofile verschieben, wie sich beschreiben lassen und mit welchen ökonomisch tragfähigen Konzepten sie arbeiten, das sind einige der Schlüsselfragen der Branche. Dabei gilt: je offener - und unabhängiger von bisherigen Denkmustern - Leistungen von Unternehmen in der Buch- und Medienbranche analysiert und umrissen werden, desto leichter gelingt es, Produkte und Services neu zu positionieren und konkrete Handlungsaufträge abzuleiten (siehe dazu auch meine Studien und Veröffentlichungen zum veränderten Handlungsauftrag des stationären Buchhandels und des Fachbuchhandels ).

Mein Handlungsauftrag
Als Strategieberaterin begleite ich Unternehmen in die neue Kultur des Austauschs durch Perspektivwechsel, neue Denkansätze und Handlungsoptionen. Meine Schwerpunkte liegen in der:

Inhaltlich liegen meine Beratungsschwerpunkte in der Entwicklung von:

Teil einer Austauschkultur zu sein, gilt auch für mich als Beraterin - und so gestalte ich meine Arbeit in engem Austausch mit meinen Klienten und Partnern aus Technologie, Kommunikation, Recht und Wissenschaft.

Mein Motto dabei: Die Grenzen aufweichen, verwischen lassen, um im Fließenden Neues wachsen und werden zu lassen - Vanish The Borders!


Bitte finden Sie weitere Informationen in meinem Beratungsprofil, das Sie hier als pdf-Datei herunterladen können.